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Über die IGFS

Der Oelberg als höchste Erhebung im Siebengebirge ist aufgrund seiner exponierten Lage und fast 500m über N.N. hervorragend für Relaisfunkstellen geeignet. Viele Jahrzehnte wurde auf dem dortigen DFMG-Turm das Relais DB0SG (23 und 70cm) betrieben. Nachdem 2006 eine weitere Nutzung des Turms auf dem Oelberg nicht mehr möglich war, eine Zwischennutzung auf dem Petersberg eine unbefriedigende Reichweite ergeben hat, wurde der Standort Oelberg ab 2009 für den Amateurfunk wiederbelebt.

Es ergab sich die Möglichkeit – unabhängig von der DFMG – Antennen auf dem Dach der Oelberg-Gaststätte zu errichten und die Technik im Gebäude unterzubringen. Unter dem Ideengeber Heinz Mohr, DD9KA, wurde deshalb – zusammen mit 13 Funkamateuren und mit Unterstützung diverser Ortsverbände in der Region – die IGFS als gemeinnütziger Förderverein gegründet.

Ziel des Vereins war und ist, die logistische Plattform für Relais und experimentellen Amateurfunk im Großraum Köln/Bonn bereit zu stellen. Der Verein stellt dazu einen angemieteten Technikraum, Antennen, Stromversorgung, Internetanschluss etc. sowie ein Technikteam zur Unterstützung der Relais-Zuteilungsinhaber zur Verfügung. Zum Betrieb von Amateurfunkanwendungen werden Relaisverantwortliche eingeladen, deren Angebote sich mit den Zielen des Vereins und Vorgaben der Mitgliederversammlung decken.

Auf dem Ölberg wurden in den folgenden Jahren – neben der klassischen, bewährten analogen FM-Technik von DB0SG (Relaisverantwortlicher DB6KH) – auch vielfältige digitale Übertragungsverfahren unter dem Rufzeichen DB0DBN (Relaisverantwortlicher DL1YBL) bereitgestellt. Hamnet über DB0VVS (Relaisverantwortlicher DB6KH) bietet einen Einstieg in das Amateurfunk eigene Internet.

All dieses ist nur möglich, weil die Mitglieder durch ihre Jahresbeiträge und steuerlich absetzbare Spenden, die finanzielle Grundlage schaffen, um Mietkosten, Versicherung, Stromkosten und vieles andere mehr zu begleichen. Viele Akteuren halten die verschiedenen Amateurfunkanwendungen mit hohem Engagement betriebsbereit. Sie bringen sich mit Sachverstand und einer nicht messbaren Menge von Arbeitsstunden ein.

Die IGFS unterstützt seit Jahren auch die Relaisstandorte DB0SB auf dem Drachenfels und DB0RHB in Rheinbach-Todenfeld durch Geräteleihgaben und Stromkostenzuschüsse.